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Freiheitliche Arbeitnehmer fordern FSG und AK-Präsidenten Kalliauer zur deutlichen Trennung der Wahlwerbung zwischen Partei und Arbeiterkammer auf

 

Linz, 2019-03-07 – Klare Worte findet der Spitzenkandidat der Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) zur bevorstehenden Arbeiterkammer-Wahl, Gerhard Knoll für die aktuelle Videobotschaft von AK-Präsident Johann Kalliauer. FSG-Spitzenkandidat Kalliauer solidarisiert sich darin laut eigenen Worten mit den Menschen, die auf die Straße gehen. Konkret meint er dabei wohl jene, die bei den „Donnerstags-Demos“ gegen die erfolgreiche Politik der türkis-blauen Bundesregierung teilnehmen. Und untermalt wird das Statement in diesem Videofilm mit Bildern im Hintergrund von Leuten mit Schildern und Kerzen, pulsierendem Blaulicht, Trommeln und Sprechchören: „Uns geht es um die Arbeitnehmer, die täglich in ihren Berufen Wertvolles für unsere Gesellschaft leisten. Uns geht es nicht um die Berufs-Demonstranten, um deren Stimmen die FSG mit Kalliauer buhlt“, so Knoll.

 

„Herr Arbeiterkammer-Präsident Kalliauer: Legen Sie offen, wie es sein kann, dass ein Video mit Ihrer Person zuerst auf dem offiziellen Facebook-Auftritt der Arbeiterkammer Oberösterreich und nur Stunden später auf der Seite in demselben sozialen Medium der FSG Oberösterreich geteilt wird. Herr Kalliauer, mit welchen Geldern wurde dieses Video bezahlt? Mit Zwangsmitgliedsbeiträgen der Arbeitnehmer bei der Arbeiterkammer oder ist es ein Wahlwerbemittel Ihrer Fraktion? Für den Wähler ist nicht deutlich zu erkennen, ob Sie als FSG-Spitzenkandidat hier an die Öffentlichkeit treten oder in Ihrer Funktion als Arbeiterkammerpräsident. Aber das kennen wir ja bereits von den bisherigen Plakaten und Broschüren für die bevorstehende AK-Wahl. Eine strikte Linie in der Wahlwerbung und eine komplette Trennung der Ämter wäre längst überfällig“, vermisst Knoll im laufenden Wahlkampf der Genossen rund um ihren Spitzenkandidaten Kalliauer die deutliche Trennung zwischen Partei und Arbeiterkammer und mahnt die klare Kennzeichnung der Wahlwerbung ein.

 

Es sei den Genossen in Stammbuch geschrieben: „Die Menschen sind es leid, dass gebetsmühlenartig die FSG versucht in der öffentlichen Wahrnehmung den Eindruck zu vermitteln, dass die Arbeiterkammer eine Sektion der SPÖ ist“, verweist Knoll abschließend darauf, dass die Freiheitlichen Arbeitnehmer ganz klar auch mittels Video-Botschaft reagiert haben: „Andere streiken und demonstrieren. Wir arbeiten. Unaufgeregt. Für Österreich.“

 

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