FA-Landesobmann Knoll zum 1. Mai: „Prioritäten zeigen den Unterschied“
Freiheitliche Arbeitnehmer für arbeitende Menschen in Österreich, Gewerkschaftsjugend bei Flüchtlingscamps und Migranten NGO in Bosnien
Der 1. Mai steht vor der Tür – ein Tag, an dem traditionell die Anliegen der arbeitenden Menschen im Mittelpunkt stehen. Für die Freiheitlichen Arbeitnehmer ist dieser Anlass mehr als Symbolik: Er ist ein klarer Auftrag, konkrete Verbesserungen für jene zu erreichen, die täglich Leistung erbringen und unser Land mit ihren Steuern und Abgaben am Laufen halten. Aktuelle Aktivitäten verdeutlichen dabei die unterschiedlichen Prioritäten: Die Freiheitlichen Arbeitnehmer präsentieren eine Kooperation mit Austrocard, durch die sich Bürger angesichts der weiterhin hohen Spritpreise zumindest 3 Cent pro Liter sparen können. „Gerade in Zeiten massiver Teuerung ist jede spürbare Entlastung wichtig. Wir setzen auf konkrete Maßnahmen statt auf bloße Worte“, betont der Landesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA), AK-Vorstand, Mag. Gerhard Knoll.
Kritisch sehen die Freiheitlichen Arbeitnehmer hingegen den Umgang der Gewerkschaft mit ihren Ressourcen. Während viele Arbeitnehmer unter steigenden Lebenshaltungskosten leiden, war die Gewerkschaftsjugend (ÖGJ) von 22. Bis 24. April erneut auf einer „Bildungsreise“ in Bosnien an der EU-Außengrenze bei SOS-Balkanroute in Flüchtlingscamps. Die Gewerkschaftsjugend übernahm auch sämtliche Kosten für Anreise und Unterkunft. Zudem ist ein Großteil der Teilnehmer selbst im Gewerkschaftsapparat tätig. „Hier zeigt sich ein klarer Unterschied in den Prioritäten“, so Knoll weiter. „Während wir uns für die Entlastung und Unterstützung der arbeitenden Bevölkerung einsetzen, engagieren sich Gewerkschaftsorganisationen verstärkt in Bereichen, die mit den unmittelbaren Sorgen der Arbeitnehmer wenig bis gar nichts zu tun haben.“
Besonders in einer Zeit, in der die Bundesregierung aus ÖVP, SPÖ und NEOS die finanzielle Belastung für Arbeitnehmer weiter erhöht, sei es umso wichtiger, den Fokus auf jene zu legen, die täglich Leistung erbringen. „Die Freiheitlichen Arbeitnehmer stehen klar an der Seite der Leistungsträger unserer Gesellschaft“, so Knoll abschließend. „Der 1. Mai ist für uns Freiheitliche ganz klar ein Tag für die arbeitenden Menschen.“